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Gewalttätige Aggression - linksgrün begünstigt

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Selten wurde über eine Verteidigungswaffe ähnlich viel Unsinniges verbreitet wie über Streumunition.

Es gibt schlechte Autos und gute Autos, schlechte Maschinen und gute Maschinen, schlechte Werkzeuge und gute Werkzeuge. Es gibt auch schlechte Waffen und – für gleichen Einsatzzweck – gute, effiziente Waffen, schlechte Munition und gute, präzise die militärische Absicht erfüllende Munition.

Reine Verteidigungs-Armee
Es gibt skrupellose und verantwortungsbewusste Menschen, skrupellose und verantwortungsbewusste Armeeplaner.

Auf die Schweiz bezogen: Unser Land hat sich eine gute, zweckdienlich bewaffnete Armee geschaffen – setzt sie aber ausschliesslich für die Verteidigung, für den Schutz von Land und Leuten ein. Unsere Armee ist so aufgestellt, gegliedert, ausgerüstet und bewaffnet, dass sie tatsächlich verteidigen kann. Auslandeinsätze, welche uns in fremde Konflikte verwickeln können, wollen wir dagegen nicht.

Bewaffnete Neutralität
«Bewaffnete Neutralität» heisst – weltweit respektiert – unser Konzept. Also Ja zu einer starken Verteidigungsarmee, aber Nein zu Angriffseinsätzen. Als Verteidigungsarmee ist sie stark – damit jeder böswillig Angriffslustige weiss: Da hole ich mir eine blutige Nase! Dieses Konzept, überzeugend gelebt, verschonte unser Land in den letzten bald zweihundert Jahren vor Angriffen, verhinderte also Kriegshandlungen – welch eindrücklicher Beitrag zum Frieden!

Streumunition
Streumunition ist moderne, äusserst effiziente Verteidigungsmunition. Es gibt auf der Welt schlechte, unpräzise Streumunition. Die von der Schweiz eingesetzte, in der Schweiz produzierte und sorgfältig erprobte Streumunition trifft aber präzise. Behauptungen linker Armeegegner, damit würden wahllos grosse Flächen, ganze Siedlungen mit tödlichen, unkontrolliert fallenden Bomben beschossen, sind politische Lügen. Lügen, welche effiziente Verteidigung beeinträchtigen wollen – womit der Aggressor von aussen bevorteilt wird. Dies begünstigt kriegerische Handlungen, weil der Verteidiger wehrlos wird. Streumunition macht Tal-Engnisse für Angreifer unpassierbar. Sie wird nie gegen Siedlungen eingesetzt. Die Behauptung, es würden Blindgänger zurückbleiben, ist falsch. Schweizer Streumunition ist mit erprobtem, funktionierendem Selbstzerstörungsmechanismus versehen. Die Blindgänger-Behauptung ist eine Lüge.

Es existiert zu solcher Verteidigungsmunition nichts Ebenbürtiges. Wer sie verbietet, gibt Talsperren dem Angreifer mit böswilliger Absicht preis. Dann könnte nicht verteidigten Schweizer Städten das gleiche Schicksal blühen, wie es Grosny (Tschetschenien), Vukovar und Osijek (Kroatien) beschert wurde: Schwerstzerstörte Städte, getötete, verstümmelte, geschundene, vergewaltigte Menschen: Konsequenzen verhinderter militärischer Verteidigung.

Polemik
Nicht nur linke Armeegegner-Ideologen polemisieren gegen Streumunition. Es gibt auch denkfaule Mitläufer. Nationalrätin Ursula Haller hat diese Rolle der ahnungslosen Besserwisserin bei Viktor Giacobbo gespielt: Nicht einmal das, was sie aus der Kommissionsberatung klar wissen müsste, schien ihr bekannt zu sein. Blind eifernd, augenrollend dramatisierend hat sie die haltlose Polemik der Armeegegner repetiert.

Begünstigung böswilliger Aggression – ein Beitrag zum Frieden?

Ulrich Schlüer